Wer kann besser von einer Ausbildung erzählen als jemand, der mittendrin steckt? Unsere Ausbildungsbotschafter geben Schülern persönliche Einblicke in ihren Berufsalltag und informieren über ihre Ausbildung.
In Schulklassen berichten sie, wie sie ihre Ausbildung erleben, was ihr Beruf spannend macht und welche Chancen sie sehen. Dafür werden sie von der IHK vorbereitet – und bringen vor allem eines mit: ihre ganz eigenen Erfahrungen.


Hier stellen wir einige unserer Ausbildungsbotschafter und deren Berufe vor:
Marc Schatz
Auszubildender zum Produktionstechnologen bei der Anton Häring KG
Kurzinfo zur Ausbildung: Produktionstechnologe
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Empfohlener Schulabschluss: mind. Mittlerer Bildungsabschluss
- Kompetenzen: technisches Verständnis, sorgfältige und präzise Arbeitsweise, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit
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Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Mich haben schon in der Schule vor allem technische
und naturwissenschaftliche Fächer interessiert. Des-
halb war für mich klar, dass ich in diese Richtung gehen möchte. Ich wollte jedoch nicht nur an
Maschinen arbeiten, sondern vor allem verstehen, wie aus einer einfachen Idee ein fertiges Produkt wird. Als Produktionstechnologe lerne ich genau diesen Prozess kennen und verstehen.
Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten?
Die Vielseitigkeit! In meinen Abteilungsdurchläufen lerne ich von der Planung bis hin zum Versand alle Arbeitsschritte kennen, die ein Produkt durchlaufen muss, bevor es zum Kunden gelangt. Das gibt mir einen perfekten Überblick über die Arbeit in einem Industrieunternehmen, auf den man nach der Ausbildung gut aufbauen kann.
Was hilft deiner Meinung nach am meisten bei der Entscheidung für einen Beruf? Was würdest du Schülern raten?
Mir hat es am meisten geholfen, ein Praktikum zu machen. Die Berufe, die einen interessieren, selbst kennenzulernen und dabei eigene Erfahrungen zu sammeln, lässt einen am schnellsten merken, was Spaß macht und zu einem passt — und was nicht!
Lorena Gris Petrovic
Auszubildende zur Kauffrau für Marketingkommunikation bei der Kur- und Bäder GmbH
Kurzinfo zur Ausbildung:
Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Empfohlener Schulabschluss: mind. Mittlerer Bildungsabschluss
- Kompetenzen: Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent, Teamfähigkeit,Kreativität, Verantwortungsbewusstsein
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Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Weil es für mich die perfekte Mischung zwischen analytischen und kreativen Aufgaben geboten hat und man sich in diesem Beruf super weiterentwickeln und verwirklichen kann.
Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten?
Dass trotz regelmäßig wiederkehrender Aufgaben, kein Tag wie der andere ist. Man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen, Dinge verwirklichen und sieht am Ende des Tages, was man „gemacht“ hat. Man erreicht Leute und bewirkt etwas mit dem, was man tut.
Was hilft deiner Meinung nach am meisten bei der Entscheidung für einen Beruf? Was würdest du Schülern raten?
Man sollte überlegen, was man gerne macht und sich dann gut informieren, welche Möglichkeiten man hat. Verschiedene Berufsfelder ausprobieren z. B. über Praktika und aus seiner Komfortzone rauskommen. Außerdem ist es okay, etwas anderes zu versuchen, wenn der ursprüngliche Plan einem nicht gefällt. Man muss nichts machen, was man ungerne tut. Sich selbst treu zu bleiben, ist am Ende vom Tag das Wichtigste.
Fabian Riegger
Auszubildender zum Medienkaufmann Digital und Print bei Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH
Kurzinfo zur Ausbildung:
Medienkaufmann/-frau Digital und Print
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Empfohlener Schulabschluss: mind. Mittlerer Bildungsabschluss
- Kompetenzen: Kommunikationsfähigkeit, sorgfältige Arbeitsweise, kaufmännisches Denken, Kundenorientierung
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Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich finde Medien äußerst faszinierend und vielseitig und ein kaufmännischer Beruf bietet eine ebenso breite Palette an Möglichkeiten.
Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten?
Es ist ein abwechslungsreicher Beruf, bei dem jeder Tag neue Herausforderungen bietet und ein regelmäßiger Wechsel zwischen den Abteilungen stattfindet.
Was hilft deiner Meinung nach am meisten bei der Entscheidung für einen Beruf? Was würdest du Schülern raten?
Bei der Berufswahl sind mehrere Faktoren entscheidend, darunter das Erkennen der eigenen Interessen und Stärken, Selbstreflexion über Fähigkeiten und Leidenschaften und das praktische Ausprobieren.
Ronja Schmider
Auszubildende zur Industriekauffrau bei der VEGA Grieshaber KG
Kurzinfo zur Ausbildung: Industriekaufmann/-frau
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Empfohlener Schulabschluss: mind. Hauptschulabschluss
- Kompetenzen: Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
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Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Mir hat es in der Kindheit schon immer Freude bereitet, zuhause bei den Bürotätigkeiten zu helfen. Ebenso habe ich schnell gemerkt, dass ich es liebe, etwas zu organisieren und strukturiert zu arbeiten. Dies ist im Beruf zur Industriekauffrau eine wichtige Eigenschaft. Ich habe auch mehrere Praktika absolviert in verschiedenen Bereichen und dies hat mir genau gezeigt, in welche Richtung es für mich geht.
Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten?
An meinem Beruf begeistert mich am meisten die Kommunikation mit meinen Mitmenschen. Sobald es ein Anliegen gibt, setzt man sich je nach Abteilung mit den Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern in Verbindung. Es bereitet mir Freude, wenn ich mit jemandem zusammen eine Herausforderung lösen oder ich jemandem bei einem Problem weiterhelfen kann. Des Weiteren finde ich die abwechslungsreichen Aufgaben super.
Was hilft deiner Meinung nach am meisten bei der Entscheidung für einen Beruf? Was würdest du Schülern raten?
Am meisten hat mir persönlich der Einblick durch die verschiedenen Praktika geholfen. Das hilft einem zu sehen, für welchen Beruf man am meisten brennt, und auch bei welchem Unternehmen man sich wohlfühlt. Zuerst sollte jeder für sich rausfinden, was seine eigenen Stärken und Schwächen sind. Bei welchen Tätigkeiten man ein Lächeln im Gesicht hat und was einem persönlich wichtig ist. Ebenso würde ich allen SchülerInnen raten, sich mit anderen Menschen, welche den Beruf ausüben auszutauschen und ihnen Fragen stellen. Was auch spannend sein kann, ist online einen Test zu machen, welches der passendste Beruf für einen ist.
Monja Ahrens
Auszubildende zur Hotelfachfrau im Hotel Hofgut Hohenkarpfen

Kurzinfo zur Ausbildung: Hotelfachmann/-frau
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Empfohlener Schulabschluss: Mittlerer Bildungsabschluss
- Kompetenzen: Organisationstalent, Teamfähigkeit, sorgfältige Arbeitsweise, Spaß am Umgang mit Menschen
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Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich hatte als Sommerjob gekellnert und eine Seite an mir entdeckt, welche viel Spaß mit dem Umgang mit Leuten hat. Ich habe dabei viele Menschen kennengelernt, jeder davon mit spezieller Geschichte, und durfte Teil von besonderen Ereignissen sein. Dies wurde in der Ausbildung zur Hotelfachfrau nochmal mit konkretem Fachwissen verstärkt und ich kann eigenständig tolle Veranstaltungen für die Gäste planen und ausführen. Zudem darf ich den Aufenthalt der Gäste teilweise mitgestalten und somit schöne Erinnerungen schaffen.
Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten?
Jeder Tag hat eine gewisse Routine und ist trotzdem nicht mit dem vorigen Tag zu vergleichen. Man lernt neue Menschen kennen und ist dafür verantwortlich, den Gästen besondere Erinnerungen zu zaubern.
Was hilft deiner Meinung nach am meisten bei der Entscheidung für einen Beruf?
Was würdest du Schülern raten?
Man muss wissen, dass die erste Wahl nicht immer gleich die richtige Wahl sein muss. Das verursacht großen Druck. Man kann durch Praktika diverse Berufe ausprobieren und wenn es nach einer gewissen Zeit immer noch nicht passt, gibt es in Deutschland rund 300 andere Ausbildungen zur Wahl. Den Mut nicht verlieren, da findet sich schon was.
Macht von den angebotenen Praktika Gebrauch, besucht Jobmessen usw. Strengt euch beim Lernen und im Unterricht an, aber vergesst nicht, das Leben auch zu genießen.
Aaron Fuß
Auszubildender zum Industriemechaniker bei IMS Gear SE & Co. KGaA

Kurzinfo zur Ausbildung: Industriemechaniker
- Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
- Empfohlener Schulabschluss: Mittlerer Bildungsabschluss
- Kompetenzen: technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, sorgfältige Arbeitsweise, Teamfähigkeit
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Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich habe mich für den Beruf des Industriemechanikers entschieden, weil ich gerne praktisch arbeite und technisch interessiert bin. Die Möglichkeit, Maschinen zu warten, zu reparieren und natürlich auch zu rüsten und programmieren, hat mir von Anfang an gefallen.
Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten?
Am meisten gefällt mir die Abwechslung in meinem Berufsalltag. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen und ich lerne ständig dazu. Besonders gefällt mir, wenn am Ende des Tages alle Komplikationen gelöst sind und die Maschinen wieder reibungslos laufen.
Was hilft deiner Meinung nach am meisten bei der Entscheidung für einen Beruf?
Was würdest du Schülern raten?
Ich würde Schülern raten, ein Praktikum in diesem Bereich zu machen, um erste Einblicke zu erhalten. Außerdem ist es wichtig, Interesse an Technik und handwerkliches Geschick mitzubringen. Man sollte keine Angst vor Herausforderungen haben, denn diese machen den Beruf spannend.